Unterstützung in der Sprach- und Ergotherapie

Sprachentwicklungsverzögerung / allgemeine Entwicklungsverzögerungen

Entwicklungsverzögerungen in der Sprache, Motorik oder Wahrnehmung können neben genetischen Veranlagungen auch durch Blockaden verursacht werden. Diese Blockaden können auf der mentalen, körperlichen oder emotionalen Ebene liegen.

So kann z.B. ein Kind, das Zuhause oft Streit der Eltern erlebt oder das sich durch starken Lärm von Geschwistern beeinträchtigt fühlt, seine Ohren einfach abschalten. Dies ist eine Schutzmaßnahme , damit es in diesen Zusammenhängen besser weiterleben kann. Bei einem Hörtest beim Ohrenarzt würden sich im Hörvermögen keine Auffälligkeiten zeigen, da die Ohren physiologisch in Ordnung sind. Die gleiche Situation könnte bei einem anderen Kind z.B. eine völlig andere Blockade auslösen, da jeder Mensch anders auf Stress reagiert.

Solche Blockaden können sich auf den Verlauf einer Sprach- und Ergotherapie verzögernd auswirken und später in der Schule zu Lernblockaden führen.
Über den kinesiologischen Muskeltest ist es möglich, herauszufinden, wo eine solche Blockade liegt und durch welche speziellen Übungen sie gelöst werden kann.
Eine gute Zusammenarbeit mit den Eltern wirkt sich in solchen Zusammenhängen sehr unterstützend aus.

Nach der Lösung einer Blockade kann sich das Kind der Sprach- und Ergotherapie neu zuwenden.